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Montagsdemo-Marl
Montagsdemo-Marl KW /04 2012 PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 21. Januar 2012 um 23:18 Uhr

Nächste Montagsdemo am 23. Jamuar 17:15 Uhr

in der Fußgängerzone in Marl-Hüls

 

Wachsende Kriegsgefahr am Persischen Golf
Das von den USA verhängte Embargo gegen iranische Öl-Exporte und die Verlegung zweier US-Flugzeugträger in den Persischen Golf zeigen die wachsende Kriegsgefahr am Golf.  Die USA betreiben mit dem Argument „Atombombe gegen Israel“ psychologische Kriegsvorbereitung. Die „Argumente“ der US-Regierung erinnern auffällig an die vor dem Irak-Krieg vorgebrachten Kriegslügen von angeblichen „Massenvernichtungswaffen“.


ALG-II-Erhöhungen bedeuten faktisch Kaufkraftverlust
Zum Jahresanfang stiegen die Regelsätze für ALG-II-Bezieher
Die Erhöhungen entsprechen nicht einmal einem Teuerungsausgleich.
Laut statistischem Bundesamt erhöhten sich die Lebenshaltungskosten seit Einführung von Hartz IV zum 1. Januar 2005 bis Ende 2011 um 14,1 Prozent. In dieser Zeit wurde der Hartz-IV-Regelsatz von 345 auf 364 Euro, also um 5,5 Prozent erhöht, was nur 40 Prozent der offiziellen Preissteigerungen ausmachte.

Dazu kommt, dass die durchschnittliche offizielle Inflationsrate verfälscht, von welchen realen - weit höheren - Preissteigerungen die Arbeiter, Arbeitslosen und die Masse der Rentner betroffen sind.

Die Preise für Massengüter und Lebensmittel erhöhten sich - wie die Statistiker ausrechneten - um 18,9 Prozent. Demnach deckte die Erhöhung des Regelsatzes seit 2005 die tatsächliche Erhöhung der Lebenshaltungskosten für Hartz-IV-Bezieher, Aufstocker und Geringverdiener nur zu 29 Prozent ab.
 

Auch ein realer Ausgleich der Lebenshaltungskosten für ALG-II-Bezieher würde jedoch nichts daran ändern, dass diese Regelsätze einschließlich Mietkosten zwischen 700 und 800 Euro und damit unter der Armutsgrenze der OECD von 950 Euro liegen.

 

Diese und weitere Themen besprechen wir
wie immer am offenen Mikrofon
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 21. Januar 2012 um 23:21 Uhr
 
Internationale Solidarität gefragt: Protestiert gegen die Zwangsräumung von Pinheirinho! PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 21. Januar 2012 um 22:57 Uhr
Im Februar 2004 ließen sich 500 obdachlose Familien auf dem Grund und Boden des in Bankrott gegangenen Unternehmens "Selecta Handel und Industrie" in der Stadt São José dos Campos im Paraiba-Tal, Bundesstaat São Paulo, nieder und bezeichneten diese Landbesetzung als "Pinheirinho". Die Besetzung umfasst heute 1.600 Familien bzw. circa 6.000 Menschen.
Quelle: Rote Fahne News
 
Todessschüsse in Frankfurter Jobcenter Vor dem Gesetz PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 21. Januar 2012 um 22:44 Uhr
Im Mai erschießt eine Polizistin Christy S. im Jobcenter im Gallus. Die Frau hatte einen Beamten mit einem Messer attackiert. Jetzt soll die Außenstelle schließen.
Quelle: faz.net
 
ALG-II-Erhöhungen bedeuten faktisch Kaufkraftverlust PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 21. Januar 2012 um 22:43 Uhr
Zum Jahresanfang stiegen die Regelsätze für ALG-II-Bezieher: Der Eckregelsatz um 10 Euro auf insgesamt 374 Euro, die ALG-II-Bezüge für Paare um 9 auf 337 Euro, die für Kleinkinder nur um 4 auf 219 Euro.
Quelle: Rote Fahne News
 
Jobcenter muss Umzug zahlen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 23:14 Uhr
Das Jobcenter muss Umzugkosten von Hartz IV-Beziehern zahlen, wenn der Wohnungswechsel notwendig ist. Das entschied das Bremer Sozialgericht im Falle eines Vaters, der in die Nähe seiner minderjährigen Tochter gezogen war.
Quelle: gegen-hartz
 
Minijob - Staat zahlt drauf: Arbeitgeber tricksen bei Minijobs PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 23:07 Uhr
Minijobber sind arm dran - durchschnittlich erhalten Beschäftigte, die zusätzlich Arbeitslosengeld II (Hartz IV) bekommen, nur 6,08 Euro pro Stunde. Forscher vermuten, dass Arbeitgeber die Sozialleistungen beim Lohn einkalkulieren.
Quelle: FR-online
 
Hartz IV Sanktionen trotz freiwilliger Teilnahme PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 23:05 Uhr
Wer nicht zu ärztlichen oder psychologischen Untersuchungen geht, muss mit Sperrzeiten und Sanktionen rechnen

Hartz IV Bezieher werden gezwungen an ärztlichen oder psychologischen Untersuchungen teilzunehmen, auch wenn diese vom Grundsatz her freiwillig sind. Weigern sich Betroffene, so drohen Sanktionen in Form von Kürzungen des Arbeitslosengeld II oder Sperrzeiten.
Quelle: gegen-hartz
 
Obdachlosigkeit trifft jetzt auch die Mittelschicht PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 23:03 Uhr
Armut durch die Schuldenkrise in Griechenland

Die Troika prüft, die Wirtschaft schrumpft - und in Griechenland leben immer mehr Menschen in Arbeitslosigkeit und Armut. Die Zahl der Obdachlosen ist im vergangenen Jahr um bis zu 25 Prozent gestiegen. Unter ihnen sind viele junge, gut ausgebildete Hauptstädter.
Quelle: tagesschau
 
Protest gegen faschistische Umtriebe auf der Gelsenkirchener Montagsdemo PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 22:59 Uhr
Gelsenkirchen (Korrespondenz), 18.01.12: Die 374. Montagsdemo verurteilte in einer einstimmigen Resolution der ca. 60 Teilnehmer die Störung der Kundgebung durch vier neofaschistische Jugendliche.
Quelle: Rote Fahne News
 
"Hungerlöhne" auf Kreuzfahrtschiffen üblich PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 17. Januar 2012 um 00:00 Uhr
Wie ein Branchenkenner gegenüber der "Bild"-Zeitung erklärte, bekommen die meisten Beschäftigten auf einem Kreuzfahrtschiff Hungerlöhne. Sie arbeiten mitunter zehn Stunden am Tag bis zu zehn Monate für einen Monatslohn für 300 Euro.
Quelle: Rote Fahne News
 
Über 50-Jährige ab in die Lehre? PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 22:38 Uhr
Oberhausen. Selbst wer als Arbeitnehmer über 50 Jahre alt ist, Jahrzehnte in einem bestimmten Beruf gearbeitet hat und dann arbeitslos wird, muss damit rechnen, noch einmal völlig neu anzufangen und einen ganz anderen Beruf von Beginn an zu lernen.
Quelle: Der Westen
 
Kein Recht auf Datenschutz bei Hartz IV? PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 22:35 Uhr
Recht auf Datenschutz bei Hartz IV: Familie verklagt Jobcenter wegen Weitergabe von Sozialdaten an Dritte

Das Bundessozialgericht in Kassel wird am 25. Januar 2012 in Sachen Einhalten des Datenschutzes bei Hartz IV durch Sozialbehörden ein interessantes Urteil fällen. Ein Jobcenter-Mitarbeiter hatte im "Rahmen der Amtsermittlung" den Hartz IV-Bezug der Kläger an Dritte offenbart, so der Vorwurf.
Quelle: gegen-hartz
 
Übermäßig viele Ausländer beziehen Hartz IV? PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 22:36 Uhr
BILD hetzt mal wieder: Ausländer würden angeblich übermäßig häufig Hartz IV beziehen

Heute titelte das Boulevardblatt BILD wie gewohnt in großen Lettern: „Der Hartz-IV-Anteil bei vielen Ausländern ist noch immer erschreckend hoch!“. Angeblich würden laut einer Statistischen Auswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA) Ausländer „doppelt so oft von Hartz IV betroffenen sein wie Deutsche“. Um die angebliche Schreckensnachricht zu untermauern wird eine Tabelle angefügt, die beweisen soll, wie oft welche Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern Hartz IV beziehen.
Quelle: gegen-hartz
 
Dreikönigsgeschichte aus dem Land der Arbeitslosen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 22:32 Uhr
Capar, Melchior und Balthasar: Gesperrt von Cartias & Co

Kann es sein, dass es notorisch ist, und daher keiner Begründung bedarf, dass Richter abgehoben sind und wieder Klassenjustiz betreiben? Und der Staat sowieso ein Unterdrücker ist, der nur mehr den Reichen und Superreichen dient?
Somit glauben nun das AMS und seine Zuarbeiter, freie Hand für die Verletzung der Menschenrechte und auch des sonst geltenden Rechts zu haben.
Quelle: gegen-hartz
 
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Marler Aktionsbündnis gegen Hartz IV

Jeden Montag Demo gegen Hartz IV und die ganze Agenda 2010 um 17:15 Uhr in der Fußgängerzone in Marl-Hüls


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Stefan Müller (CSU): "Alle arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen müssen sich jeden Morgen bei einer Behörde zum Gemeinschaftsdienst melden."

 
Volker Kauder CDU/CSU-Fraktionschef: "Wer Hartz IV erhält, darf nicht nur herumgammeln, sondern muss dafür etwas als Gegenleistung erbringen. Und wenn er nur drei, vier Stunden etwas tut."

 
Heinz Buschkowsky (SPD), Bürgermeister von Berlin-Neukölln: "Die deutsche Unterschicht versäuft die Kohle ihrer Kinder."

 
Sarrazin:   „Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht.“

 
Sarrazin:   „Wer als Hartz-IV-Empfänger genug Kraft für ein Ehrenamt findet, der sollte dann die Kraft darein legen, Arbeit zu finden.“

 
Sarrazin: Deswegen müsse das Sozialsystem so geändert werden, „dass man nicht durch Kinder seinen Lebensstandard verbessern kann, was heute der Fall ist“

 

Sarrazin: „Hartz-IV-Empfänger sind erstens mehr zu Hause; zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster"


 
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Oswald Metzger:  Menschen die von Sozialleistungen leben, hätten ihren "Lebenssinn darin, Kohlehydrate oder Alkohol in sich hineinzustopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen".

 
Diese Aussagen führender Politiker von SPD, CDU/CSU und FDP sind nichts anderes als eine Diskriminierung der Erwerbslosen, deren Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Offenbar kann man damit in Deutschland auch heute noch Wählerstimmen gewinnen.

 
Gesundheitsexperte, Peter Oberender meint: Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, so muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit haben, durch den Verkauf von Organen dies zu sichern.

 
Heinz Buschkowsky Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln und seit 1973 Mitglied der SPD meint: Elterngeld sei Fortpflanzungsprämie für Unterschicht.

 
Wolfgang Clement SPD vergleicht Hartz IV Empfänger mit Parasiten.

 
CDU-Vorsitzender Roland Koch meint: Hartz IV ist eine “angenehme Variante” des Lebens und fordert eine Arbeitspflicht für Arbeitslose, zur Not in Billig-Jobs.

 
FDP- Dr. Oliver Möllenstädt meint: Die Empfängerinnen würden das Geld eher in den nächsten Schnapsladen tragen, als es in Vorsorge und selbstbestimmte Familienplanung zu investieren.

 
CDU- Philipp Mißfelder meint: Für Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßnahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei der Alkohol- und Tabakindustrie.

 
Ex-Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD) meint: Finanznot wäre angeblich nicht das zentrale Problem bei Hartz IV-Beziehern, sondern ihr übermäßiger TV-Konsum, ihre Wortarmut und Fettleibigkeit.

 
Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling meint: Hartz IV Empfänger könnten als Hundekotkontrolleure eingesetzt werden.

 
Genozidsforscher Professor Dr. Gunnar Heinsohn, meint: Man müsse der Unterschicht den Hahn zu drehen, denn nur ein ungeborenes Kind aus diesem Milieu, ist auch ein gutes Kind, denn es schlägt einem schon keinen Baseballschläger auf den Kopf.

 
Michael Glos, CDU Bundesminister für Wirtschaft und Technologie meint: Arbeitspflicht für alle Arbeitslosen muss eingeführt werden.

 
FDP-Chef Guido Westerwelle meint: Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit und Hartz IV -Empfänger sind eine Gruppe, die anstrengungslosen Wohlstand genießt und bezeichnete diesen Zustand als „spätrömische Dekadenz“

 
Altkanzler Gerhard Schröder meint: Es gibt kein Recht auf Faulheit

 
Ex-SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering meint: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. „Wer arbeitet, muss was zu essen haben, wer nicht arbeitet, braucht nichts essen.“

 
Henner Schmidt, FDP-Fraktionsvize meint: Hartz-IV-Empfänger sollen Ratten jagen.

 

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